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Protokoll der Distrikt-Versammlung vom 16.09.2025

Tanja Amon begrüßt recht herzlich die anwesenden Genossinnen und Genossen sowie Stadträtin Sandra Radue.

Das Hauptthema ist unser finales Kommunalwahlprogramm für Dechsendorf für die kommende Kommunalwahl am 08. März 2026. Das Programm umfasst die Themen vom Naherholungsgebiet „Dechsendorfer Weiher“ bis zu den Vereinen.

Zu den bereits veröffentlichten Programmpunkten im Monatsspiegel September kommen noch die Themen Kinderspielplatz, Sicherung der Schulwege und Wohnen hinzu.

Sandra hat als Beraterin das Kommunalwahlprogramm begleitet, wofür wir ihr sehr dankbar sind.

Das Wahlprogramm wird mit Änderungen und Ergänzungen einstimmig beschlossen.

Das Wahlprogramm wird in Dechsendorf an alle Haushalte verteilt.

Die Umsetzung des Wahlprogramms in den nächsten Jahren steht unter Finanzierungsvorbehalt, d.h. bis zur Vorlage eines genehmigungsfähigen Haushalts müssen freiwillige Leistungen und Investitionen von der Regierung von Mittelfranken genehmigt werden.

Das vom Stadtrat beschlossene Haushaltskonsolidierungskonzept bietet die Chance, um zukünftig wieder genehmigungsfähige Haushalte vorlegen zu können und von der Regierung von Mittelfranken die notwendigen Mittel bewilligt zu bekommen. Die finanziellen Mittel sind wichtig, um Zuschüsse an Vereine und Institutionen auszahlen und Investitionen weiterführen zu können. Bei freiwilligen Leistungen dürfen aber durch Kürzungen die Strukturen in ihren Bestand nicht gefährdet werden.     

Die aktuelle schwierige finanzielle Lage der Stadt Erlangen zeigt deutlich, wie abhängig die Stadt von großen Unternehmen ist. Ziel muss daher eine diversifizierte Wirtschaftsstruktur in Erlangen sein. Dies bedeutet, dass die lokale Wirtschaft nicht von wenigen großen Unternehmen abhängig ist, sondern auf eine Vielzahl von Branchen, Unternehmen und Arbeitsplätzen verteilt ist. Diese Struktur macht eine Kommune widerstandsfähiger gegen wirtschaftliche Krisen, da ein Ausfall in einer Branche durch die Stärke anderer Branchen aufgefangen werden kann.

Gerhard Carl